Al Pride macht den Rossstall der BScene zur Tanzparty

Freitagnacht, genaugenommen bereits seit einigen Minuten Samstag. Der lang ersehnte erste Abend der BScene 2022 neigt sich langsam dem Ende zu. Vorbei ist er aber definitiv noch nicht. Der Rossstall der Kaserne ist bis zuhinterst gefüllt. Auf der Bühne ist aber weder Licht noch Klang, weder Wiehern noch Prusten. Doch dann geht es los. Gesprochener Text ertönt und sie traben auf die Bühne: Al Pride. 

 

Bloss drei Wochen ist es her, dass die Band aus Baden (AG) ihre neuste EP veröffentlicht hat. Jetzt steht das achtköpfige Ensemble vor versammeltem Publikum an der BScene im Scheinwerferlicht. Alle in strammer, fast lebloser Pose mit ebenso emotionslosen Blicken. Wie festgebunden an kürzester Leine. Dann der erste Kick. Der Brustkorb zittert. Al Pride erwacht zum Leben. Die Leine reisst. Das Konzert beginnt. 

 

Es geht relativ düster los. Reibende Gesangsharmonien über sphärischen Horns und Keys über trommelfellgefährdenden Drums und brustvibrierendem Bass formen den ersten Eindruck der Band. Die Komposition wächst Stück für Stück zu einem gewaltigen, wuchtvollen Schluss an. Schon beginnt der zweite Song. Deutlich heiterer und funkiger. Die Zuschauer:innen beginnen zu tanzen. Von Leblosigkeit ist auf der Bühne nichts mehr zu vernehmen. Im Verlauf der nächsten Songs präsentiert Al Pride seine Vielfalt. Mal Melancholie, mal pure Partystimmung. Mal simple, beinahe minimalistische Instrumentierung, dann wieder eine Wall of Sound mit vier Gesangsstimmen, drei Bläsern, Gitarre, Keyboard, E-Bass und Schlagzeug. Eines bleibt stets erhalten: Tanzbarkeit. Im Rossstall scheint kein einziger Muskel zu ruhen. Die Pferde, sie springen. Mal funky Gitarrenriffs, mal lateinische Bongo-Rhythmen, mal simpler Disco-Sound. Al Pride nimmt sich diversen Facetten an und behält dennoch stets den eigenen Charakter bei. 

Nebenbei schaffen die Musiker immer wieder kleine magische Momente. Der Leadsänger formt zum Beispiel in der kurzen Pause zwischen zwei Songs mit Daumen und Zeigefinger ein kleines Herz und «Small Heart», ein Song der neuen EP, «Sweat Soaked», wird angestimmt. Ein andermal verkündet derselbe Sänger, der nächste Song, «Aprikosegonfi», sei ein wenig zum Runterfahren. Die Rede ist von «Apricot Jam», ebenfalls einem Song der neuen EP. Das Highlight in Sachen magische Momente beginnt ebenfalls mit einer Ansage des Sängers. «Wir dachten, wir spielen heute ein wenig unsere Disco Hits, aber den nächsten Song lassen wir uns nicht nehmen.» Er empfiehlt dem Publikum sich hinzusetzen und ruhig der introvertierten Melancholie zu lauschen. «Das hat es wahrscheinlich auch noch nie gegeben, dass der volle Rossstall um ein Uhr in der Nacht komplett still ist.» Weder Wiehern noch Prusten. 

 

Nach dem Hühnerhautmoment geht es gleich wieder mit Disco Hits weiter. Catchy Gitarre, hämmernde Drums, stechende Horns, ihre sanfte Stimme, sein kratziges Gegenstück, beide unterstützt nicht nur vom Rest der Band, sondern vom ganzen Rossstall zu «Kalif Onya». Es folgt mit «Gold» eine letzte Tanzparty, ein letzter Ritt, bevor sich die Band mit «Danke vielmal! Wir waren Al Pride. Kommt wieder!» verabschiedet und dem BScene-Freitag einen krönenden Abschluss verleiht.

Sam Himself erweckt die BScene wieder zum Leben 

Drei Jahre ist es her, dass die BScene das letzte Mal stattfand. Doch nun füllt sich die Reithalle der Kaserne Basel endlich wieder. Das Basler Musikfestival kann sein 25. Jubiläum mit einem Jahr Verspätung nachholen. Im Gegensatz zu 2019 finden nun alle Konzerte auf dem Kasernenareal, inklusive Parterre One und brandneuem kHaus, statt. Los geht es mit einem grossen Namen der Basler Musikszene: Sam Himself. 

 

Der erste Song läuft bereits, als der Grossteil des Publikums seinen Weg in die Reithalle erst noch finden muss. Viele geniessen auf der Wiese noch die letzten Sonnenstrahlen, essen einen Snack an einem der Food-Stände oder schlürfen einen Drink in der Kabar. Man muss nach so langer Pause erst noch ins Festivalleben reinkommen. Beim zweiten Song ist die Konzerthalle dann aber gut gefüllt. 

 

Auf dem Programm steht eigentlich Sam Himself + Sinfonieorchester Basel, doch die erste halbe Stunde bespielt Sam die Bühne mit seiner Band. Harte Drums, catchy verzerrte Gitarrenriffs und die raue, enorm tiefe Stimme von Sam Himself begeistern das Publikum. Auch wenn dieses noch etwas Mühe hat, dies richtig zu zeigen. Sie scheinen etwas eingerostet, die Zuschauer:innen. Der Sänger lässt sich davon aber nicht beirren und bietet mit seiner mitreissenden Bühnenpräsenz Basler Rock vom Feinsten dar. Das Publikum kommt immer mehr in Schwung. Auch Sam Himself scheint dies bemerkt zu haben. Zwischen zwei Songs meint er: «Wir hatten gestern und vorgestern schon Konzerte. Das ist das Highlight.» Der Basler Bruce Springsteen singt noch ein Medley aus «I’m on Fire» und «Dancing in the Dark», bevor die Band schliesslich die Bühne verlässt und das Sinfonieorchester Basel hinter den Vorhängen hervorkommt. 

 

Das Stimmungsbild ist schlagartig ein anderes. Auf den ersten Blick mag es fraglich scheinen, wie Sams Fondue Western mit dem Klang des Orchesters zusammenpasst. Doch kaum ist der erste Song angestimmt, verfliegen jegliche Zweifel. Sam Himself und Sinfonieorchester Basel, das passt. Die Klangfarbe ist viel sanfter und sauberer, die Songs langsamer und das Arrangement sphärischer als zuvor in Begleitung der Band. Sam ist zufrieden. «Original klingt schon auch gut aber gopfriedli!» Die Reithalle lacht, tanzt und wiegt sich in der weichen Wolke, zu welcher das Arrangement des Orchesters verschmilzt. Am Ende ist das Publikum anhand des lautstarken, minutenlangen Applauses offensichtlich wieder voll in Festivalstimmung angekommen. Der Start in die BScene 2022 ist gelungen. 


Biste Blau – ein Abend in John Dovannis Gedankenpalast

Es ist Freitagabend, 22:00 Uhr. Vor der bunten Fassade des Sommercasinos vertritt sich eine Hand voll Menschen die Füsse. Die ein oder andere Person raucht. Vom Club quillt Dampf und blaues Licht herauf. Steigt man aber die Treppe hinab, ist es noch ziemlich leer. Eine einzelne Gruppe sitzt in der bläulichen Sofaecke im Vorraum und trinkt Bier. Der Mann des Abends, John Dovanni, schlendert durch den Gang, tauscht ein paar Worte mit den frühen Konzertbesucher:innen und verschwindet in den Club. Zwanzig Minuten vergehen. Der Nebel im Vorraum wird dicker, das blau-rote Neonlicht dadurch kräftiger. Die ersten Töne der Supportband erklingen. Die bereits anwesenden Gäste folgen den Klängen und betreten den Club. Drum Machine, Synthi und E-Bass zeichnen ein erstes klangliches Stimmungsbild. Dabei ist die Kick Drum so hart, der Synthesizer so stechend und die Bass Line so stur geradlinig, dass es sich eher wie in einem osteuropäischen Underground Club anfühlt als inmitten Basels. 



Die beiden Jungs auf der Bühne nennen sich Schneider und kommen nicht etwa aus Minsk, sondern aus Freiburg im Breisgau. Erst letzten Herbst hat das Duo mit der Doppelsingle «Mitternacht» ihr Debüt gefeiert. Nun spielen sie als Vorgruppe bei John Dovannis Plattentaufe, welcher wiederum vergangenen Oktober bei Schneiders Releasekonzert als Support auf der Bühne stand. Die kollegiale Stimmung ist klar spürbar. «Macht mal Lärm für Johnny Boy!» So zum Beispiel eine Ansage zwischen zwei Songs. Dann wieder Drum Machine, Synthi, Bass, Gesang. Es befinden sich zwar nur etwa 20 Leute im Club doch Schneider ziehen ihr Ding durch und schaffen es trotzdem, dass kein Muskel im Raum unbewegt bleibt. Ein dritter Mann steigt auf die Bühne und wird als neustes Bandmitglied vorgestellt. Aus Duo wird Trio. Zu E-Bass und Keys stösst Gitarre hinzu. Zu dritt spielen sie noch ein paar letzte Songs, bevor ihr Teil des Abends zu Ende geht und der E-Bass verklingt. Von Drum Machine, Synthi und Gitarre wird man aber gleich noch mehr hören. 

 

Es folgt ein kurzer Unterbruch. Das Equipment auf der Bühne wird abgebaut, neues aufgebaut. An der Bar läuft der Bierhahn, auf den Toiletten die Spülung. Es folgt ein blitzschneller Soundcheck und schon heisst es: «Hallo, ich bin John Dovanni!» 

 

Gut zwei Monate ist es her, dass «Biste Blau», die zweite EP des Basler Solokünstlers, das Licht der Welt erblickte. In den vier darauf enthaltenen Songs werden Themen wie depressive Antriebslosigkeit, die traumatische Trennung der Eltern eines kleinen Jungen oder das Langen nach Liebe angesprochen. «Es ist textlich bis jetzt das Persönlichste, was ich geschrieben habe, vor allem was ich veröffentlicht habe», kommentiert John Dovanni. Es ist nicht die oberflächliche Punk-Mucke, die man von seiner alten Band Halbrahm kennt. «Ich dachte, ich will jetzt mal etwas Gehaltvolleres machen und auch was Persönliches. Eigene Sachen verarbeiten und diese an die Öffentlichkeit tragen, mit dem Hintergedanken, dass ich sicher nicht der Einzige bin, der etwas in der Art erlebt hat.» Den Sound, der zu diesen autobiografischen Texten entstanden ist, beschreibt John Dovanni als «New Wave, der ein bisschen poppiger ist als dunkles Osteuropa aber ein bisschen härter als Leoniden oder so was.» Mit diesem Sound geht es auch direkt los bei der Plattentaufe von «Biste Blau» im Sommercasino. 

Passend als Opener stimmt Dovanni «Willkommen» an, einen Song seiner ersten EP. Mit der Zeile «Willkommen in meinem Gedankenpalast» lädt er uns in ebendiesen ein, zumindest für die nächste Stunde. Weiter geht es gleich mit dem ersten Song der neuen EP: «Stoss an». Es folgt ein Hin und Her zwischen altem, neuem und unveröffentlichtem Material, wobei sich auch zwei Coversongs in die Setlist schleichen. Eine Selbstreflexionshymne folgt der anderen. Dem Publikum gefällt es, und wie. Man merkt, dass viele Freund:innen und Bekannte unter den Gästen sind. So wird zum Beispiel der ein oder andere Spruch in Richtung Bühne geworfen. Ein «Ich will es Kind vo dir!» zu Beginn oder ein «Uszieh!», nachdem John Dovanni meint, dass ihm warm sei. Nach fünf Songs verlässt der Gitarrist, welcher bislang an der Seite des Sängers stand, die Bühne und übergibt die Gitarre Herrn Dovanni höchstpersönlich, zumindest fürs nächste Lied. Denn dieser begleitet sich darauf selbst beim Song «Kleiner Junge» und kreiert dadurch einen intimen Moment, der den persönlichen Charakter des Werks unterstreicht. Schliesslich kommen zwei «etwas tanzbarere Lieder», wie der Künstler kommentiert. Zum Song «Kaputt» bildet das knapp 50-köpfige Publikum sogar einen Moshpit, was wiederum von der familiären Stimmung zeugt. John Dovanni kommt natürlich nicht um eine Zugabe herum. Er bietet, mittlerweile bloss im Unterhemd, eine Drum Machine und Synthi-Interpretation vom Evergreen «Careless Whisper» dar. Zum krönenden Abschluss lädt er die Besucher:innen ein, bei seinem Mitgröhlsong «Die Stadt» mitzusingen. Während die linke Hälfte «Die Stadt ist voller Drogen» ruft, jault die rechte «Mädchen, lass mich nicht alleine!» Publikum animieren kann der Typ. 



Nach dem Auftritt wird der Konzertraum von Schanze Acht in einen Techno-Dancefloor umgewandelt und John Dovanni reflektiert im Backstage die eben erlebte Plattentaufe. «Es war anstrengend aber im guten Sinne. Ich bin froh, dass Leute gekommen sind», meint er lachend. «Es war voll cool auch einfach Freunde zu sehen und Spass zu haben und auch die dummen kleinen Witze auf der Bühne. Es war einfach eine super Erfahrung.» 

Mit breitem Grinsen im Gesicht geht es zurück unter die Leute auf den Dancefloor, wo manche noch Stunden im blauen Neonlicht das Tanzbein schwingen, während andere bereits wieder die Treppe hinauf in die dunkle Nacht verschwinden und John Dovannis Gedankenpalast verlassen. 

Bild: Colette Meyer

Die Umarmung, die wir alle nötig haben – Anouchka Gwens Konzert in der Kaserne

«I just need a hug that’s all» klingt es aus so manchen Basler Bluetooth-Boxen, Over-Ears und Airpods. Es sind die ersten Worte, welche die Öffentlichkeit von Anouchka Gwens Debütalbum zu hören bekommt. Seit heute, Freitag, dem 26.11.2021, ist «Lovin», die erste Single des Werks, auf allen Streamingdiensten verfügbar. Am Abend bespielt die Basler Musikerin die Kaserne im Kleinbasel. Zum ersten Mal steht sie mit ihren neuen Songs auf der Bühne. 

 

Anouchka Gwen ist eine aufstrebende Basler Sängerin, Songwriterin und Bassistin. 2019 veröffentlichte die frühere do-it-yourself-Musikerin ihre erste EP mit dem Titel «Growth». Als Solokünstlerin, oft begleitet durch ihre Bassgitarre, hat sie sich seither in Basel einen Namen gemacht. Die Mischung aus Neo-Soul, R’n’B, Pop und einer Prise Hip-Hop scheint beim Publikum Anklang zu finden. In der Kaserne tritt die Künstlerin aber nicht allein auf. Mindestens für den heutigen Abend hat sich Anouchka eine Band aus einigen genauso talentierten Freund:innen zusammengestellt. Mit dabei sind Gina Pelosi und Maïka als Backgroundsängerinnen, Cate Tang an den Keys, Moritz Lienhard an der Gitarre, Konstantin Aebli am Bass und Luca Glausen an den Drums. Bevor jedoch die siebenköpfige Truppe ranmuss, gehört die Bühne der Vorgruppe.  

 

Die Rapperin/Sängerin svmthoX wird als Support von Gents Music Ent. unterstützt. Zusammen wärmen sie das Publikum im Rossstall 1 mit gemütlichen Hip-Hop Beats samt Live-Drums und Bassgitarre auf. Nach einem kurzen Soundcheck und einer Raucherpause vor dem Eingang oder einem Bier an der Bar im Vorraum ist es so weit. Anouchka Gwen betritt unter Applaus die warmrot beleuchtete Bühne und läutet mit «Lucid Dream» ihren Auftritt ein. Der Song ist Teil von «Utopia», dem bevorstehende Debütalbum. Dieses hätte ursprünglich diesen November herauskommen sollen. Nun darf das Werk, wie die Sängerin im Verlauf des Abends bekannt gibt, im März 2022 erwartet werden. Bis dahin sollen noch weitere Singles das Licht der Smartphone-Screens erblicken. Für den Moment sind aber «Lovin» und das Konzert heute in der Kaserne die einzigen Einblicke, welche die Öffentlichkeit in «Utopia» erhält. 

 

Neben den Songs des bevorstehenden Albums wie «1am Thoughts» oder «Are We Even» wird das Publikum auch mit älteren Songs beglückt. So spielt Anouchka zum Beispiel «Not Real», den ersten Song, den sie je auf SoundCloud hochgeladen hat. Nach diesem verkündet die junge Sängerin, dass sie heute einen Special Guest auf der Bühne begrüssen darf. Schon steigt die Soul-Jazz-Reggae-sängerin Naïma aus dem Publikum zur Band hinauf. Zusammen haben die zwei den Song «We Are Many» geschaffen, welchen sie an diesem Abend performen. Hierbei handelt es sich durchaus um ein politisches Statement. Der Titel wird im Text durch die Worte «that Feel Oppression» ergänzt. Die Message ist in eine Reggae-Komposition verpackt, die bei allen Konzertbesucher:innen ein Zucken im Tanzbein auslöst. Es folgt ein Abstecher zurück in die Zukunft zu den Songs von «Utopia». Unter anderem auch zur brandneuen Single. «We all need some lovin to live happily and free», predigt Anouchka im Songtext. Sie kann uns nicht allen die Liebe geben, die wir bräuchten. Selbst eine Umarmung für jede:n der Besucher:innen an diesem Abend würde schwierig werden. In Zeiten von Corona sowieso unvorstellbar. Mit ihrer Musik erreicht die Sängerin unsere Herzen dennoch. Die Wärme kommt nicht nur von der roten Beleuchtung und der abgestandenen Luft im schmalen Konzertsaal. Die Wärme wird an diesem Abend über Soundwellen vermittelt. Und dies bis tief in die Brust. Wie eine lange, sinnliche Umarmung. Die schwebenden Klänge der Keys, die Sanften Harmonien der Backgroundsängerinnen, die teilweise leicht kratzige Stimme Anouchkas. «Just a few more seconds in your arms and I feel complete.» 

 

Zwischen zwei Stücken bedankt sich die Künstlerin bei ihren Zuhörer:innen. «Ohne euch wäre das nicht möglich gewesen.» Die Fans hatten sie im Sommer tatkräftig mit Beiträgen bei einem Crowdfunding unterstützt. Dank ihnen konnte das Album finanziell überhaupt erst umgesetzt werden. Für alle Fans, die an diesem Freitagabend das Konzert nicht besuchen können, gebe es bald eine zweite Chance, verrät Anouchka. Am 17. Dezember werde sie im Hirscheneck spielen. «Dort wird es noch einmal intimer», verspricht sie. [Anmerkung: Das Konzert wurde aufgrund der Pandemie inzwischen abgesagt. :( ]

 

Schliesslich beendet die Neo-Soul-Sängerin den Auftritt mit ihrem bisher grössten Hit «Why Should I». Ob er dies auch im kommenden März noch sein wird? Nachdem was Anouchka Gwen an diesem Abend präsentierte? Wohl eher nicht. Es bleibt die Vorfreude auf eine warme Umarmung, auf das Debütalbum der aufstrebenden Baslerin, auf «Utopia».